Die Alkali-Kieselsäure-Reaktionsbad entsteht durch die Reaktion von Alkali im Zement mit aktiver Kieselsäure und Feuchtigkeit in den Zuschlagstoffen. Aktive Kieselsäure reagiert mit Alkali und Feuchtigkeit und bildet gelartige Alkali-Kieselsäure-Verbindungen. Diese Verbindungen quellen im Beton auf und initiieren einen Rissbildungsprozess.
Die Alkali-Kieselsäure-Reaktion ist ein langwieriger und kontinuierlicher Prozess. Sind Risse erst einmal entstanden, lässt sich die Reaktion nicht mehr vollständig beheben. Vorsichtsmaßnahmen gegen diese Reaktion sollten bereits in der Betonplanungsphase berücksichtigt werden.
Die Proben im Klimaschrank werden bei ca. 100 % relativer Luftfeuchtigkeit und einer Temperatur zwischen 20 °C und 70 °C gelagert. Temperaturabweichungen von mehr als 0,5 °C sind empfindlich.
Ein Datenerfassungssystem zeichnet die Temperatur auf, und ein Bildschirm zeigt die Werte grafisch an.
Das System umfasst ein Alkali-Kieselsäure-Reaktionsbad und ein Dampferzeugungssystem. Letzteres kann bei Temperaturen unter 40 °C oder niedrigen Wassertemperaturen eingesetzt werden und erzeugt bei Bedarf eine relative Luftfeuchtigkeit von nahezu 100 %.
Das Wasserdampferzeugungssystem des Alkali-Kieselsäure-Reaktionsbades besteht aus einer Druckpumpe und einer Feuchtigkeitssprühdüse. Die minimale Fördermenge der Pumpe beträgt 1,2 l/min. Das Alkali-Kieselsäure-Reaktionsbad hält die Proben bei einer Temperatur von mindestens 60 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von nahezu 100 %.
Das Alkali-Kieselsäure-Reaktionsbad wird mit folgenden Komponenten geliefert:
• Probenkassette
• Probenhalter
• Alkalische Kieselsäure
• Magnesiumsulfat
• Natriumsulfat
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