Die Los Angeles Abriebprüfmaschine dient zur Bestimmung der Beständigkeit von groben Gesteinskörnungen mit einer Korngröße unter 37,5 mm gegenüber Abrieb.
Die Prüfprobe besteht aus sauberem Gesteinskörnung, die im Trockenschrank bei 105 bis 110 °C bis zur weitgehenden Gewichtskonstanz getrocknet wurde und einer der Sieblinien entspricht. Die Prüfprobe und die Abriebmittelmenge werden in die Los-Angeles-Abriebprüfmaschine eingefüllt und die Maschine mit einer Drehzahl von 31 bis 33 U/min betrieben.
Die Maschine ist so angetrieben und ausbalanciert, dass eine im Wesentlichen gleichmäßige Umfangsgeschwindigkeit gewährleistet ist.
Nach Abschluss der Prüfung wird das Material aus der Maschine entnommen und eine Vorsortierung der Probe auf einem Sieb mit einer Maschenweite gröber als 1,70 mm (IS-Sieb) durchgeführt.
Die Los-Angeles-Abriebprüfmaschine besteht aus einem hohlen Stahlzylinder mit einer Wandstärke von 12 mm, der an beiden Enden geschlossen ist und einen Innendurchmesser von 711 mm sowie eine Innenlänge von 508 mm aufweist. Die Trommel dreht sich mit 31–33 Umdrehungen pro Minute. Ein automatischer digitaler Zähler zeigt die Umdrehungszahl an. Schleifmittel müssen separat bestellt werden.
• Siebe mit 1,6 mm, 10 mm, 11,2 mm (oder 12,5 mm) und 14 mm Maschenweite gemäß EN-Norm müssen separat bestellt werden.
• Siebe mit 1,7 mm (Nr. 12) und andere Siebe, deren Maschenweite je nach Korngröße gemäß ASTM- und AASHTO-Normen variiert, müssen separat bestellt werden.
BEDIENUNG
1. Bereiten Sie die Probe gemäß der entsprechenden Norm vor.
2. Prüfen Sie vor der Inbetriebnahme, ob die Abdeckplatte fest in der Einfüllöffnung der Trommel sitzt und die Sicherungsmuttern fest angezogen sind, sodass sich die Abdeckung nicht bewegen kann.
3. Stellen Sie den digitalen Zähler auf 31–33 Umdrehungen ein.
4. Entriegeln Sie die Trommel durch Zurückziehen des Sicherungsstifts.
5. Prüfen Sie, ob die Schale mittig auf dem Grundrahmen sitzt.
6. Starten Sie den Test anschließend durch Drücken der Starttaste.
Wie wird der Los-Angeles-Abriebtest durchgeführt?
Zweck des Los-Angeles-Abriebtests:
Dieser Test, durchgeführt mit der Los-Angeles-Abriebprüfmaschine, ist ein wichtiger Test zur Bestimmung der Abriebfestigkeit von Gestein. Ziel des Experiments ist die Untersuchung der Gesteinsqualität hinsichtlich ihrer Schlag- und Abriebfestigkeit.
Benötigte Ausrüstung für den Los-Angeles-Abriebtest:
• Schleifkugeln
Durchführung des Los-Angeles-Abriebtests:
• Es werden Proben entnommen, entsprechend der Abriebklasse in drei Serien durch die erforderlichen Siebe gesiebt und das auf den Sieben verbliebene Zuschlagmaterial so lange abgewaschen, bis es vollständig von Staub und Ton befreit ist. Anschließend werden die Werte notiert.
Nachdem die Gesteinskörnungen ihr Wasser abgegeben haben, werden sie bei einer Temperatur von 110 ± 5 °C bis zur Gewichtskonstanz getrocknet und anschließend erneut gesiebt.
Die Gesamtmasse der Probe wird erfasst. Die Kugeln mit den Schleifkörpern werden in die Los-Angeles-Abriebprüfmaschine eingesetzt und deren Öffnung fest verschlossen.
Die Maschine wird auf 30–33 Umdrehungen pro Minute eingestellt. Der Versuch wird entsprechend der Verschleißklasse (z. B. Für Leichtzuschlagstoffe der Klasse F) mit 500 Umdrehungen fortgesetzt.
Anschließend wird die Öffnung im Maschinendeckel auf Höhe der darunterliegenden Auffangwanne abgelassen und das gesamte Material verlustfrei entnommen.
Nach der gewünschten Anzahl an Zyklen wird die entnommene Probe durch ein 1,70-mm-Sieb gesiebt. Der auf dem Sieb verbleibende Rückstand wird gewogen und verlustfrei erfasst. (Anzahl der Schleifkugeln und Umdrehungszahl richten sich nach der Gesteinsklasse gemäß den geltenden Normen.)
Ergebnis:
Werte wie die Anzahl der Kugeln und die Probenmenge im Los-Angeles-Test sind in internationalen Normen festgelegt.
Nach jedem Versuch müssen die Los-Angeles-Maschine und die darin verwendeten Kugeln sorgfältig gereinigt werden. Dies ist wichtig, um in späteren Versuchen genaue Ergebnisse zu erzielen.
Der Verschleißprozentsatz wird anhand der folgenden Formel berechnet:
M1: Anfangsgewicht der Probe (g)
M2: Endgewicht der Probe (g)
Verschleißprozentsatz = [(M1-M2)/M1] 100
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